Das Schützenjahr 2007

Februar

Den Start mit der jährlichen Jahreshauptversammlung machte man am 9. Februar. Gestärkt durch Gottes Segen, den man sich beim Gottesdienst in Niedermerz geholt hatte, begann die Versammlung kurz nach 20 Uhr. Brudermeister Freddy Höppener konnte an diesem Abend 56 Damen und Herren begrüßen. Da es in der Tagesordnung einiges an trockenem Stoff zu verarbeiten gab, beschränkte sich Höppener auf eine allgemeine Begrüßung, in der er der Versammlung einen guten Verlauf wünschte, und gab sofort weiter zu den nächsten Tagesordnungspunkten. Wie bereits erwähnt waren es einige Punkte, die einen eher stoischen Verlauf der Versammlung anzeigten, und so war es dann auch. Die Berichte über das letzte Jahr waren sehr ausgiebig und detailliert, die Kasse wie immer sauber geführt, sodass dem Vorstand erneut Entlastung erteilt werden konnte. Auch ein besonderer Punkt, nämlich die Installation einer neuen Satzung und Geschäftsordnung, wurde von der Versammlung bei lediglich einigen Enthaltungen angenommen. Etwas Auflockerung brachte die Ehrung der einzelnen Vereinsmeister durch die Schießleiter Rennett und Fiedler. Diese Ehrungen wurden erstmals auf einer Jahreshauptversammlung durchgeführt. Bedingt durch die neuen Regelwerke dauerte die Versammlung erneut länger und so konnte erst kurz vor Mitternacht das Schlusswort gesprochen werden.

März

Besinnlich ging es am 2. März zu, als man sich mit dem Bezirksverband Jülich zum alljährlichen Einkehrtag traf. Dieser fand in Dürboslar statt. Die Anlaufstelle war schnell nach dem gemeinsamen Gottesdienst bis auf den letzten Platz gefüllt und so konnten wir gemeinsam mit Präses Pastor Maqua über alle uns bewegenden Themen diskutieren. Angefangen von der Weltpolitik über allgemeine Glaubensfragen beschäftigte man sich insbesondere mit der Stellung der Bruderschaften in der heutigen Zeit.

Der 11. März war ein sonniger Morgen, der alle Schützen einlud zum gemeinsamen Gottesdienst in die Kirche St. Johannes Baptist zu Niedermerz. Der Anlass war die Ermittlung der diesjährigen Majestäten. Präses Pastor Maqua gab uns Schützen den Segen Gottes mit auf den Weg und wünschte allen Beteiligten eine gute Hand, vor allen Dingen wünschte er der ganzen Bruderschaft aber Harmonie und Zusammenhalt. Begleitet vom Trommlerkorps "Blau-Weiß" Pattern machte sich die große Schar an Schützen auf den Weg zum "Haus Pattern", das neu gestaltet schon auf die Neu-Majestäten wartete. Man ließ es gemütlich angehen. Viele waren guter Dinge und so machte sich auch eine tolle Stimmung breit.

Beim Schülerwettbewerb traten zwei junge Damen gegeneinander an. Dies waren Tanja Vanwersch und Anna Suchowski. Beide machten kurzen Prozess und zeigten, dass sie sehr gute Schützinnen waren, denn bereits nach dem 24. Schuss streckte der Vogel seine Federn und fiel zu Boden. Die Glückliche war Anna Suchowski. Ob man die Anna wohl zum Schützenfest mit einem Traktor abholen muss? Denn als sie noch ein kleines Mädchen war, freute sie sich immer auf die Schützenfest-Vorbereitungswoche, wo sie die Fahnenabteilung im Traktor sitzend begleiten durfte.

Der nächste Wettbewerb stand an und hier hatte man eine noch nie da gewesene Bewerberzahl zu verzeichnen. Nicht weniger als 10 Jungschützinnen und -schützen bewarben sich um das Amt des Jungschützenprinzen. Waren unsere beiden Schüler schon schnell, so konnten die Bewerber um das Prinzenamt noch einen drauflegen, sodass bereits mit dem 22. Schuss das Amt vergeben war. Hier war es die Schwester des letztjährigen Prinzen, nämlich Katharina Walz, die das Glück ihr eigen nennen konnte. Sie hat nun neben Thomas Windisch, der ihr als Begleiter zur Seite steht, in diesem Jahr die Jugend vertreten, zusammen natürlich mit dem amtierenden Bezirksprinzen Alexander Walz.

In Anbetracht der Tatsache, dass die beiden Wettbewerbe so schnell über die Bühne gegangen waren, entschloss man sich, eine kleine Pause zu machen, um nicht zu schnell einen neuen Schützenkönig präsentieren zu können. Wie trügerisch dies sein würde, sollte sich dann im Laufe des Wettbewerbs herausstellen. Es war zwar erneut eine stattliche Zahl von Bewerbern um das Amt der Königswürde, aber der Wettbewerb sollte sich unendlich hinziehen. Jeder der sechs Bewerber bemühte sich und man konnte sehen, dass hier auch der Wille zum Amt vorhanden war. Aber die Treffsicherheit der Schützen war an diesem Tag sichtlich getrübt. Der Wettbewerb zog sich in die Länge und keiner traf den Vogel tödlich, sodass nach ca. 180 abgegebenen Schüssen Brudermeister Freddy Höppener die Aspiranten zu einem kurzen Gespräch bat. Er stellte zunächst mal die Frage, ob noch der Wille zur Königswürde vorhanden wäre. Dies wurde von allen einhellig bejaht. Die nächste Frage nach einem Paten für jeden einzelnen Schützen wurde aber kategorisch abgelehnt, sodass man sich zum Weiterschießen bis zur Königswürde in der Ursprungsform entschloss. Der Nachmittag hatte schon an Zeit verloren und schon längst waren alle angedachten Termine verstrichen, als dann endlich um 17:15 Uhr nach über 200 Schuss ein mit Blei gefüllter Vogel sein Haupt neigte und die wartende Gesellschaft aber auch alle Bewerber erlöste. Der neue König hieß Klaus Ullrich.

Sichtlich angeschlagen traten alle Schützen zur Proklamation an, wo ein auch sehr mitgenommener Brudermeister sich bei allen zunächst für das Durchhalten, für die Fairness bei den einzelnen Wettkämpfen und für die Harmonie zwischen den Wettkämpfern bedankte. Dann ging es zur Proklamation. Er dankte den scheidenden Majestäten für die vorbildliche Haltung während des abgelaufenen Jahres und proklamierte alle neuen Würdenträger, allerdings nicht ohne den Hinweis, dass die Proklamation ja erst in die eigentliche Krönung am Schützenfestsonntag münden würde.

Man merkte es allen an, dass der Tag einiges an Nerven gekostet hatte, und so hatte man auch Verständnis für das neue Königspaar, das den Tag in "Haus Pattern" ausklingen lassen wollte und erstmals in der Geschichte der Bruderschaft auf den Geleitschutz des Offizierskorps verzichtete. Ein harter aber trotzdem auch guter Tag nahm so sein spätes Ende.

Nicht zuletzt unserem Bezirksprinzen Alexander Walz zu Ehren begab sich eine stattliche Anzahl von Matthäus-Schützen zur Frühjahrsdeligiertentagung nach Müntz. Nach der gastgebenden Bruderschaft waren wir mit Abstand die stärkste Fraktion, die dort auf der Versammlung vertreten war und sich zunächst im gemeinsamen Gebet bei der heiligen Messe auf die Ausführungen des Bezirksverbandes zum neuen Schützenjahr vorbereitete. Wir wurden unter anderem informiert, wie und wann unser Bezirksprinz sein Fest zu Feiern hatte.

April

Eine Einladung der besonderen Art erhielten die Altschützen zum 11. April von der Jugendgruppe. Die Damen und Herren der Freihandmannschaft luden ein zu einem gemütlichen Beisammensein mit Play-Back-Show. Wenn anfangs einige Skeptiker noch dachten, was es wohl geben werde, so war diese Skepsis schnellstens verflogen. Ein toll hergerichtetes "Haus Pattern" und eine tolle Stimmung verhießen Gutes. Doch es wurde noch besser. Die Jugendlichen brannten ein Feuerwerk an Showeinlagen ab, das man in der Form wenn überhaupt, dann schon ewig lange nicht mehr erlebt hatte. Fast professionell reihte sich ein Höhepunkt an den anderen und alle Anwesenden waren sich einig, dass das Dargebotene von erster Güte war. Gesangseinlagen, Show und Komik wechselten sich ab und wurden teils sogar unter Einsatz aller geistigen und noch mehr körperlichen Fähigkeiten dargebracht, wo zum Schluss unser Bezirksprinzen auch noch beste Aussichten zum Besten gab. Ein toller Abend, eine tolle Idee, eine tolle Truppe hatte sich vorgestellt.

Zwei Tage später trafen sich unsere Offiziere in der Pfarrkirche Niedermerz, um die Kommunionkinder des Jahres auf dem Weg zum Altar zu geleiten. Es war wieder einmal zu klein in der schmucken Kirche, als Pastor Maqua die jungen Menschen an den Tisch des Herrn führte.

Der April hatte es in sich. Längst schon warf das bevorstehende Schützenfest seine Schatten voraus und so war es an der Zeit, sich zum alljährlichen Treffen der Offiziere einzufinden. Es waren wohl die bevorstehenden anstrengenden Wochen, die viele Offiziere zurückhielten, an dieser doch so wichtigen Versammlung teilzunehmen. Vor einer etwas kleineren Kulisse konnte man um so effektiver arbeiten und so bekam man neben den Schützenfestvorbereitungen auch noch einige andere Themen behandelt, die durchaus wichtig waren. Unter anderem wurde hier auch einiges beschlossen, das für das Offizierskorps in die Geschäftsordnung mit aufgenommen werden soll.

Mai

Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Festwochenende vom 4. bis zum 7. Mai war nicht mehr zu übersehen, dass das 80-jährige Bestehen der Bruderschaft unmittelbar bevorstand. Zahlreiche mit Leitern und einem Gabelstapler bewaffnete Schützenbrüder machten sich an das Schmücken der Ortschaft, sodass bereits am Samstag vor dem Fest ein Großteil des Ortes mit Wimpelketten bestückt war. Routiniert wurde in der Folgewoche noch das Ausschmücken der Residenzen und der Feinschliff des Festzeltes erledigt, sodass man bereits donnerstags abends bis auf einige Kleinigkeiten fertig war.

Dies war auch erforderlich, denn entgegen dem gewohnten Verlauf begannen die Festtage anlässlich des 80-jährigen Bestehens bereits am Freitagabend. Unerwartet viele Schaulustige hatten sich gegen 21 Uhr in der Dämmerung am "Haus Pattern" eingefunden, um den Großen Zapfenstreich zum Jubiläum mitzuerleben. Nachdem man die Majestäten in der Königsresidenz auf der Niedermerzer Straße abgeholt hatte, zog der stattliche Zug bestehend aus den Spielmannszügen aus Dürboslar und Pattern, der Blaskapelle aus Schafhausen, Fackelträgern der freiwilligen Feuerwehr Aldenhoven und unserer Bruderschaft zu den Klängen des "Yorckschen Marsches" auf den Vorplatz des "Haus Pattern" auf - für den Marschmusikbegeisterten schon ein kleiner Höhepunkt.

Wie schon fünf Jahre zuvor war dem stellvertretenden Kommandanten Jürgen Berg die große Ehre zuteilgeworden, dieses Ereignis kommandieren zu dürfen. Nach seiner Meldung an den General Franz Mürkens wurde jedoch zuerst die Gelegenheit genutzt, einige verdiente Mitglieder vor dieser würdigen Kulisse zu ehren. Obwohl durch eine Krankheit sehr geschwächt, ließ Brudermeister Freddy Höppener es sich nicht nehmen, einige anstehende Ehrungen selbst durchzuführen. Zunächst wurde unser Ehrenbrudermeister Karl Parting mit der Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Als General Franz Mürkens, der dem Brudermeister zur Seite stand, dem Ehrenbrudermeister die goldene Verdienstmedaille des Verbandes anstecken wollte, da musste er feststellen, dass unser Ehrenbrudermeister sich diese bereits selbstständig angeheftet hatte. Ohne hier für Aufsehen zu sorgen, übergab Franz Mürkens die Ehrenplakette in die Hand von Karl Parting. Ein weiteres Präsent, einen Korb mit lauter guten Köstlichkeiten, sollte der Ehrenbrudermeister noch zu einem späteren Zeitpunkt im Festzelt erhalten. Während die vorgenannte Ehrung vorherzuahnen war, folgten noch drei Auszeichnungen, die bis hierhin geheim gehalten worden waren und für die Geehrten zu einer wirklichen Überraschung wurden. Sichtlich gerührt und mit berechtigtem Stolz empfingen Willi Tolsma, Walter Fiedler und Adolf Warnecke aus der Hand des Brudermeisters Freddy Höppener und unter den Augen des Bezirksbundesmeisters Wilhelm Lieven das Silberne Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Freddy Höppener versäumte natürlich nicht, zu jedem der Geehrten eine herzliche Laudatio zu halten, in der die Verdienste des Einzelnen herausgestellt wurden. Schließlich folgte die eigentliche Aufführung des Großen Zapfenstreichs, der sich sowohl musikalisch wie auch optisch hören und sehen lassen konnte. Nach der Nationalhymne wurden die Aufführenden mit entsprechendem Beifall der Zuschauer bedacht und man marschierte geschlossen in das Festzelt, wo man sich mit Musikern und erstaunlich vielen Gästen noch das ein oder andere Bierchen zum Festauftakt gönnte.

Routiniert wurden am Samstagmorgen noch die üblichen Restarbeiten erledigt, bevor man sich letztmalig ein paar Stunden zurücklehnen konnte. Am frühen Abend trafen sich unsere Uniformierten dann wieder am Festzelt, von wo aus man sich auf den Weg machte, den diesjährigen Würdenträgern die Aufwartung zu machen. Sowohl beim Prinzenpaar Katharina Walz und Thomas Windisch, bei Schülerprinzessin Anna Suchowski wie auch beim Königspaar Klaus und Mechthilde Ullrich wurde man im Laufe des Umzuges mit kühlen Getränken vorzüglich bewirtet. Zunächst befremdlich erschien die Tatsache, dass während des Umzugs relativ wenige Anwohner den Straßenrand säumten.

Doch beim Erreichen des Festzeltes sollte sich schließlich der Grund hierfür zeigen: Anscheinend der gesamte Ort und darüber hinaus noch viele Auswärtige hatten den Weg zu uns gefunden, um mit uns gemeinsam den Schützenball zum 80-jährigen Bestehen zu feiern. Bis auf den letzten Platz gefüllt präsentierte sich das Festzelt, sodass zu unserem Leidwesen auch so mancher Stammgast der vergangenen Jahre abgewiesen werden musste, der sich im Vorverkauf keine Eintrittskarte gesichert hatte. Begrüßt wurden sämtliche Gäste durch unseren 2. Brudermeister Willi Tolsma. Er vertrat den leider erkrankten Freddy Höppener, der nach einem Trauerfall im Vorjahr nun zum zweiten Mal in Folge auf das Schützenfest seiner eigenen Bruderschaft verzichten musste.

Neben der aus dem Vorjahr bekannten Tanzkapelle "Musik Family" sorgten die "Fantastik Fanfare Company" sowie die aus dem Kölner Karneval bekannte Gruppe "De Räuber" für die nötige Stimmung. Auch Festwirt Karl-Heinz Coen und sein Team gaben ihr Bestes, den massenhaft trockenen Kehlen mit kühlen Getränken zu begegnen.

Im Handumdrehen war dieser zweite Abend schon vorüber und man traf sich wie gewohnt am Sonntagmorgen zum gemeinsamen Kirchgang. In der Niedermerzer Pfarrkirche St. Johannes zelebrierte Präses Pfarrer Maqua einen feierlichen und zum Nachdenken anregenden Gottesdienst - eine Wohltat im Trubel der Festtage. Nicht nur für die neuen Majestäten war es im Laufe der heiligen Messe ein bewegender Moment, die Insignien und mit ihnen Gottes Segen für das Regentschaftsjahr zu empfangen. Musikalisch untermalt wurde die Messfeier durch einige hörenswerte Stücke des örtlichen Kirchenchores.

Im Anschluss an die heilige Messe marschierte man von Niedermerz zum Ehrenmal an der Matthäus-Kapelle, wo in einer kleinen Gedenkfeier ein Kranz für die Gefallenen und Vermissten niedergelegt wurde. Hieran schloss sich wie gewohnt ein kleiner, aber feiner Frühschoppen im Festzelt an.

Einer der Höhepunkte stand natürlich am Nachmittag an, als sich der große Festzug vor dem "Haus Pattern" formierte. Nach dem Fahnen- und Majestäteneinmarsch setzte sich der aus dreizehn Gruppen bestehende sehenswerte Umzug in Bewegung. Nach dem Vorbeimarsch auf der Niedermerzer Straße und dem Einzug ins Festzelt richtete der stellvertretende Brudermeister Willi Tolsma noch einige Worte des Dankes an alle Teilnehmer, unter denen er auch so manchen Ehrengast begrüßen konnte. Mit dem Deutschlandlied endete zwar der offizielle Teil des Festzugs, doch lud die von den Schützenfrauen organisierte und mit köstlichen Backwaren bestückte Cafeteria noch zum weiteren Verweilen ein.

Schon war der Sonntagabend gekommen und mit ihm einer der wohl größten Momente für die amtierenden Majestäten. Nicht nur das Königspaar, auch die Prinzessin hatte ein eigenes Gefolge eingeladen, sodass ein privates Wohnzimmer diesmal nicht ausreichte, um die geladenen Gäste zu empfangen. Kurzerhand wurde deshalb zum Empfang ins Sportheim am Merzbach geladen. Pünktlich um halb acht marschierten daher Spielmannszüge und Offiziere auf dem grünen Rasen auf, der sonst nur fußballbegeisterten Akteuren vorbehalten bleibt. Nach einer kleinen Stärkung machten sich die Majestäten mit ihrem stattlichen Gefolge auf zum Festzelt, zumal sich der Himmel, der sich während der vergangenen Tage nur von seiner positiven Seite gezeigt hatte, allmählich zuzog. Im Festzelt angekommen war uns schnell klar, dass wir uns auch an diesem Abend keine Sorgen über den Besucherandrang machen mussten. Stark vertretene Orts- und Gastvereine, ein großes Gefolge und erfreulich viele Neu-Patterner Gäste füllten Tischreihen und Theke.

Einige unterhaltsame Auftritte, von denen der des Aachener Humoristentrios "Josef, Jupp und Jüppchen" als der wohl herausragende zu nennen ist, ließen uns einen kurzweiligen Abend erleben, bevor kurz vor Mitternacht zum traditionellen Königswalzer angetreten wurde. Nach dem Einmarsch der Offiziere drehte zunächst das Königspaar Mechthild und Klaus, später unterstützt vom Prinzenpaar Katharina und Thomas und dem Bezirksprinzenpaar Alexander und Anne, einige Runden im Walzertakt. Wie gewohnt kamen anschließend auch noch einige Offiziere in den Genuss, sich zu Walzerklängen mit einer strahlenden Königin auf dem Parkett bewegen zu dürfen. Trotz der sehr guten Stimmung machten sich so langsam die Strapazen der vergangenen Tage bemerkbar, sodass sich nach und nach die Gäste verabschiedeten. Natürlich bestätigten auch hier wieder Ausnahmen die Regel, denn die zwischenzeitlich ausgelassene Stimmung und die Begeisterung über das zuvor Erlebte veranlasste die Schützenbrüder Muckel und Windisch, zu vorgerückter Stunde noch einen Königswalzer zu tanzen.

Ehe man sich versah, war der Montagmorgen in greifbare Nähe gerückt. Teilweise gut erholt, teilweise doch noch sehr von den Anstrengungen der letzten Tage gezeichnet, fanden sich die Schützenbrüder zum Dankgottesdienst in der Matthäus-Kapelle ein. Netterweise hatte sich auch fast der gesamte Spielmannszug "Blau-Weiß" Pattern frei genommen, sodass wir auch nach dieser Messfeier mit klingendem Spiel in das Festzelt einmarschieren konnten. Nach der üblichen Durststrecke bis zur Mittagszeit, aufgelockert durch den geschlossenen Einmarsch der Schützenfrauen, fanden doch immer mehr Gäste den Weg zum Familienfrühschoppen, der musikalisch wie in den Vorjahren durch Jürgen Wirtz gestaltet wurde. Dem aufmerksamen Beobachter wird dabei nicht entgangen sein, dass die Besucheranzahl deutlich höher war als in den Vorjahren - ein Trend, der hoffentlich anhalten wird.

Ein letztmaliges Antreten der Offiziere fand bei den Gästen nicht das rechte Gehör - vermutlich da es schon relativ spät war. Zunächst wurden die aus der Jungschützenabteilung kommenden Stephan Kickartz, Benedikt Lenzen, Katja Suchowski und Alexander Walz als Offiziersanwärter in unseren Reihen aufgenommen. Danach wurden durch General Franz Mürkens und den stellvertretenden Brudermeister Willi Tolsma noch einige Beförderungen ausgesprochen. Dabei wurden Harald Landvogt zum Leutnant, Karl Heinz Buchwald und Walter Kück zum Oberleutnant und Jürgen Berg zum Hauptmann befördert. Auch die seinerzeit aus einer Laune des inzwischen verstorbenen Matthias Jansen heraus entstandene Kür eines Maikönigspaares fand, obwohl in den letzten Jahren oft in Frage gestellt, nach einigen Bierchen seine Fortsetzung. Als Nachfolger des letztjährigen Maiköngspaares Frank Kickartz und Gabi Walz wurden Jürgen und Irene Schulze vorgestellt und entsprechend gefeiert.

Weiter gefeiert wurde auch nach der Bekanntgabe der Gewinner unserer Verlosung. Gute Stimmung, gepflegte Getränke und Dauerregen ließen nur bei wenigen Gästen den Gedanken an den Heimweg aufkommen. Und so geschah es, dass ein großer Teil der Gäste erst in den Abendstunden wieder die heimischen Gefilde erreichte.

So anstrengend und langwierig die Vorbereitungen waren, so schnell war das Schützenfest auch schon vorbei. Trotzdem kann man festhalten, dass es wieder einmal ein tolles Erlebnis war, bei St. Matthäus Schützenfest zu feiern.

Juni

Zeit zum Ausruhen gab es ja wohl kaum, denn nun hieß es wieder, alle Ausgänge zu bewerkstelligen und alle befreundeten Bruderschaften zu besuchen. War da am 20. Mai das Schützenfest unserer Freunde aus Scheiden, das man mit einer beachtlichen Anzahl von Schützen besuchte, so musste man sich drei Wochen später noch viel mehr anstrengen. Denn dann hieß es, genau wie im letzen Jahr, aufteilen und die Feste in Lohn und das Bezirksfest in Müntz zu Ehren unseres Bezirksprinzen Alexander Walz zu besuchen. Dank der hervorragenden Vorarbeit unserer Kommandeursgruppe waren erneut wieder zwei gleich starke Teams zusammengestellt und beide Feste wurden bestens besucht, denn unsere Mannschaften stellten sowohl in Lohn als auch in Müntz mit die stärksten Abordnungen dar. Da unser Königspaar an diesem Wochenende im Urlaub verweilte, wurden Mechthilde und Klaus Ullrich dankenswerter Weise vom Königspaar des Jahres 2006, Leni und Franz Bert Beyss bestens vertreten. Die beiden vertraten unsere Schützenbruderschaft bei allen Auftritten in Lohn, während unser Prinzenpaar Katharina Walz und Thomas Windisch unsere Farben in Müntz hoch hielten. Am Abend gesellten sich die Offiziere einschließlich des Prinzenpaars dann wieder alle zum Königspaar und besuchten den Königsball in Lohn, wo man auch sehr stark auftrat, um die dortigen Freunde zu unterstützen, denn dort hatte man keinen König bekommen. Um die Unterstützung auch richtig wirken zu lassen, besuchten viele unserer Offiziere dann auch noch den Frühschoppen am Montagnachmittag und das mit einer bleibenden Erinnerung an Fleischwurst, die man kaum, das man sie bei der Verlosung gewonnen hatte, auch direkt mit Heißhunger verspeiste, natürlich nicht ohne einen gehörigen Anteil an die ebenfalls nach Manna lechzenden Lohner Offiziere abzugeben.

Ein kalter und sehr wechselhafter Morgen brach an am 7. Juni und wir trafen uns zur Fronleichnamsprozession in Niedermerz. Musste man während der heiligen Messe noch zittern, ob sich die Prozession überhaupt in Bewegung setzen konnte, so konnte man hinterher doch feststellen, dass der Herrgott ein Einsehen hatte und sich das Wetter pünktlich besserte, sodass man die Prozession wie vorgesehen durchführen konnte. Es waren wieder einmal viele Schützen und auch viele Frauen dabei, die sich an den Gebeten und Gesängen beteiligten. Nach dem Kirchgang traf man sich einschließlich Begleitung zum gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte "Kapuzinerstube".

Bereits einige Tage später führte uns die Pflicht nach Aldenhoven zum dortigen Schützenfest. Wie es sich für gute Nachbarn gehört, besuchten wir hier auch wieder fast alle Veranstaltungen, angefangen vom Zapfenstreich über den Festzug bis hin zum Königsball. Wir waren bei allen Veranstaltungen von Sebastianus Aldenhoven sehr stark vertreten und konnten uns ruhig einmal ob des starken Auftretens auf die Schultern klopfen.

Das gleiche galt für unseren Besuch bei den Freunden aus Dürboslar. Diese hatten ebenfalls einen großen Zapfenstreich initiiert und zusammen mit einem gemütlichen Beisammensein Freitagabend an der frischen Luft ihr Fest eingeleitet. Schon hier waren wir nicht nur stark vertreten, sondern konnten auch eine Standhaftigkeit an den Tag legen, die selbst den St. Ursula Schützen schon die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Die folgenden Tage wurden auch von uns bestens besucht, sodass es nicht nur für die Dürboslarer Schützen, sondern auch für uns ein sehr zufrieden stellendes Wochenende darstellte.

August

Mitte August heißt auch mitten in der Urlaubszeit. Das hielt aber die Spielleute von "Blau-Weiß" Pattern nicht davon ab, ein Sommerfest anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens abzuhalten. Man hatte viele Trommlerkorps eingeladen am 18. August auf dem ganz hervorragend hergerichteten Vorplatz des "Haus Pattern", um den Gästen eine tolle musikalische Unterhaltung zu kredenzen. Auch hatte man für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Am Sonntag traf man sich, wie es sich gehört in der Pfarrkirche zu Niedermerz um einen Dankgottesdienst zu begehen. Ein Open-End-Frühschoppen rundete das Fest des Patterner Spielmannszuges ab. Selbstverständlich waren wir Schützen bei allen Veranstaltungen bestens vertreten und feierten gemeinsam mit unseren Spielleuten ein sehr gelungenes Fest.

Bereits eine Woche später führte uns der jährliche Offiziersausflug nach Linnich zum dortigen Glasmalereimuseum. Eine Reise, gut organisiert, die uns ein neues heimisches Kulturgut näher brachte. Man stieg um die Mittagszeit auf einen schön hergerichteten Wagen unseres Generals Franz Mürkens, und begab sich bestens ausgerüstet auf den Weg gen Linnich. Dort angekommen hatte man natürlich schon die ein oder andere anregende Unterhaltung mit dem Sitznachbarn hinter sich gebracht. So konnte man sich den Ausführungen zum Glasmalereimuseum widmen und hier ein gutes Stück, diese Kunst kennenlernen. Nach etwa zwei Stunden war natürlich auch der Wissensdurst gestillt und man widmete sich den anderen Durstgelüsten. Hier musste man feststellen, dass selbst unser Kommandeur Walter Kück die Mannschaft unterschätzt hatte, denn man hatte keine Nahrungsvorräte mehr an Bord und musste das nächste Zwischenziel in Freialdenhoven sozusagen trocken anfahren. Alles wurde aber nachgeholt, sehr zur Freude unserer Gastgeber Marlis und Peter Pinell, bei denen wir einkehrten. Wir wurden bestens bedient und konnten während unseres Zwischenstopps auch noch unsere Fußballbegeisterten zufrieden stellen, denn es gab die Möglichkeit, live die Fußball-Bundesliga via Bildschirm zu betrachten. Ausklang wurde in diesem Jahr gehalten bei Hermann Brab in Aldenhoven. Bestens präpariert und gut vorbereitet konnten wir hier den Tag ausklingen lassen. Man ließ es sich gut schmecken und erzählte sich von dem ein oder anderen Ereignis noch bis in die Abendstunden. Ein schöner Tag, gut organisiert und vorbereitet fand sein Ende, das wegen der Nähe zur Heimat, jeder für sich finden musste.

September

In der Folgezeit hieß es für uns Schützen noch lange nicht, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn es galt noch das Patronatsfest in Niedermerz und auch das Pfarrfest in Aldenhoven zu besuchen, wo wir schon wie seit vielen Jahren, so auch in diesem Jahr den Aktiven tatkräftig zur Seite stehen und mit der Betreuung des Reibekuchenstandes eine riesige Arbeit verrichteten.

Wer meinte, der Herbst würde für etwas mehr Ruhe sorgen, der irrte gewaltig, denn auch diese Jahreszeit hatte es in sich. Am 7. September hielt man die Herbsttagung der Offiziere ab und bereits zwei Tage später besuchte eine Abordnung die Schlussoktav in Aldenhoven.

Die Patterner Gesellschaft kam aus den Feierlichkeiten nicht heraus. Bereits eine Woche später hieß es im Festzelt am "Haus Pattern" 100 Jahre Viktoria. Die Fußballer hatten sich auch alle Mühe gegeben, um dem Anlass entsprechend ein tolles Fest auf die Beine zu stellen. Man begann das Fest mit einem Festkommers am Freitagabend, bei der die Gelegenheit genutzt wurde, viele Viktorianer zu ehren. Der Samstag versprach einige Höhepunkte, denn man hatte hier eine Oldie-Night angekündigt. Einige Doubles von bekannten Showgrößen heizten den Anwesenden derart ein, dass es gar nicht anders möglich war, als die Stimmung mitzumachen und einen tollen Abend zu verleben. Mit einem zünftigen Frühschoppen ließ man das historische Fest des Fußballvereins ausklingen. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass auch bei diesem Fest unsere Schützenbrüder nicht nur zahlreich sondern auch mit großer Ausdauer teilnahmen.

Die Ausgänge nach Freialdenhoven und zum Weiler Langweiler, die ja seit Jahren in das Programm der Schützen gehören, wurden in diesem Jahr erstaunlich gut gemeistert, denn man konnte hier entgegen der sonst üblichen schwachen Beteiligungen eine große Anzahl von Teilnehmern zählen, sehr zur Freude unserer Majestäten.

Oktober

Anders sah es da schon bei den Schießwettbewerben um die Bezirksmajestäten aus. Hier waren nur einige wenige Offiziere aufgebrochen, um unsere Majestäten zu begleiten. Also machten sich unser König Klaus Ullrich und unsere Prinzessin Katharina mit wenigen Begleitern auf den Weg zum Bezirksmajestätenschießen. Während unser König etwas weniger Glück hatte und sich den Mitstreitern beugen musste, zeigte unsere Prinzessin dann allen Anwesenden ihr Können. Völlig unbeeindruckt holte sie überaus souverän den Bezirksvogel von der Stange und trug sich somit in die Reihe der Bezirksprinzen ein. Eine seit zwei Jahren andauernde Patterner Domäne sollte somit ein weiteres Jahr fortgesetzt werden. Die Freude der wenigen Patterner Schützen war an diesem Tag groß und man gratulierte der angehenden Bezirksprinzessin Katharina Walz einmal mehr zur errungenen Würde.

Schießwettbewerbe füllten auch den Rest des Monats Oktobers aus, denn es standen die Wettkämpfe zu den Vereinsmeisterschaften an. An dem von Schießmeister Hans Rennett gut hergerichteten Schießstand am Merzbach trafen sich unsere Schützen, um den jeweiligen Vereinsmeister in den verschiedensten Wettkämpfen zu ermitteln. Hans Rennett hatte sowohl den Samstag, den 20. Oktober als auch den folgenden Sonntag vorgesehen. Eine für Patterner Verhältnisse durchschnittliche Beteiligung brachte aber sehr gute Ergebnisse hervor, die unser Schießmeister aber erst auf der nächsten Jahreshauptversammlung verkünden sollte. Es bleibt zu erwähnen, dass man sich seitens der Schießsport Treibenden sehr viel Mühe gegeben hatte, es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Dies hatte zur Folge, dass man es auch entsprechend lange aushielt.

November

Es waren erneut sehr viele Kinder, die es Anfang November zu erfreuen galt, denn es hieß wieder St. Martin in Neu-Pattern. Man kann es nicht anders sagen, es ist der beste Ausschuss, den die Bruderschaft zum Zwecke des St. Martin installiert hat, denn hier funktioniert alles wie am besagten Schnürchen. Sowohl die einzelnen Sammlergruppen als auch die Organisatoren hatten allesamt sehr akribisch gearbeitet und ihre Arbeit erledigt. Und so konnte Willi Tolsma als St. Martin eine große Anzahl von Kindern und Eltern zum Umzug begrüßen. Zu den Klängen der Spielmannszüge "Blau-Weiß" Pattern und Niedermerz setzte sich eine stattliche Anzahl von Kindern und Eltern auf den wegen des schlechten Wetters verkürzten Umzug. Jedes Kind und auch alle älteren Leute über 75 Jahre erhielten im Anschluss selbstverständlich ihre aus Teig gebackene Martinsgans.

Das Jahr neigte sich dem Ende und trotzdem gab es noch einige aktive Einsätze der Bruderschaft zu tätigen. Am 23. November führte uns die alljährliche Herbstdeligiertentagung des Bezirksverbandes nach Hoengen, wo wir mit einer ganz stattlichen Anzahl von Teilnehmern der Krönungsmesse unseres Präses Maqua beiwohnten. Dies kam nicht von ungefähr, denn es war keine Geringere, als unsere liebe Katharina Walz, die an diesem Abend ihre Segnung als Bezirksprinzessin erhielt. Sehr zu unserer Freude bekam sie aus den Händen des Bezirksbundesmeisters Willi Lieven die Bezirksprinzenkette verliehen, die sie nun nach Marcel Höppener und ihrem Bruder Alexander Walz zum dritten Male hintereinander für ein Jahr inmitten der Patterner Schützen tragen darf. Wir freuen uns sehr.

Dezember

Die Hauptarbeit war bereits durch unseren Schützenbruder Jürgen Berg verrichtet und so war es ein Leichtes, die diesjährige besinnliche Nachtwanderung durch unsere Bruderschaft zu organisieren. Schnell war man sich über Texte Gesang und Gebete einig und konnte in Abstimmung mit den Schützen aus Aldenhoven und Lohn den Samstag vor dem 2. Advent für die Nachtwanderung festlegen. Das Organisationsteam hatte alles gut vorbereitet und so traf man sich am Abend des 8. Dezember in der Matthäus-Kapelle zur gemeinsamen Wanderung. Zunächst begab man sich zur Pfarrkirche in Niedermerz, wo man gemeinsam mit Präses Pfarrer Maqua und der Kirchengemeinde Niedermerz einen Gottesdienst feierte. War das Wetter vor dem Gottesdienst noch derart schlecht, dass man erst nach dem Gottesdienst über den Fortgang der Nachtwanderung entscheiden wollte, so konnte man doch feststellen, dass sich unser Herr und Gott an diesem Abend mit allen auf den Weg machen wollte. Es blieb die ganze Zeit über trocken und alle, die sich auf den Weg machten, freuten sich sehr. Es waren immerhin rund 40 Pilger, die die einzelnen Stationen anliefen und sich im gemeinsamen Gebet und bei der ein oder anderen guten Unterhaltung erneut einander näher kamen. Schade, dass sich von unseren Schützenbrüder nur der obligatorische harte Kern mit auf den Weg machte, denn es würde sicherlich auch dem ein oder anderen gut tun, einmal ein wenig insichzugehen und sich einmal ein wenig mit sich selbst zu beschäftigen. Am Ende einer guten Wanderung konnte Brudermeister Freddy Höppener erfreut feststellen, dass es allen gut getan hatte und dass trotz eines starken Windes ein jeder die kleinen Strapazen aushalten konnte. Er bedankte sich bei allen und lud die Wanderer zum Abschluss noch zu einem Glas Glühwein ein.

Das aktive Jahr unserer Schützenbruderschaft ging mit einer guten besinnlichen Nachtwanderung zu Ende und die Vorweihnachtszeit ließ auch uns Schützen etwas Zeit zur Besinnung.

Januar

Kaum aber hatte man das Jahr 2008 begrüßt, da stand auch schon der erste Höhepunkt an. Man feierte in Kreis der Schützen einen gemütlichen Abend. Hierzu waren alle aktiven und alle inaktiven Schützen eingeladen, um sich bei gepflegten Köstlichkeiten und guter Unterhaltung zu amüsieren. Gegen einen kleinen Obulus waren Essen und Trinken frei und der bestens vorbereitete Abend konnte seinen Verlauf nehmen. Es sollte ein wirklich schöner Abend werden. Nachdem unser 2. Brudermeister die Freunde begrüßt hatte, stärkte man sich zunächst am toll hergerichteten Buffet. Anschließend tanzte man zur Unterhaltung unseres Stammmusikers Will aus den Niederlanden. Höhepunkt dieses schönen Abends bildeten dieses Mal unsere Jungschützen, die in einer unnachahmlichen Art und Weise eine Karaoke-Show ablieferten, die im gut gefüllten "Haus Pattern" kein Auge trocken ließ. Mimik, Gesang und Bewegung der Jugend war durchaus professionell und der Applaus ließ nicht lange auf sich warten. Einmal in Fahrt war der ein oder andere gar nicht mehr zu bremsen und man bekam auch zu vorgerückter Stunde im wahrsten Sinne des Wortes noch das eine oder andere Glanzstück zu Gesicht. Ein toller Erfolg der Jugend, aber auch ein tolles gemütliches Beisammensein der Schützen fand erst am frühen Sonntagmorgen seinen Abschluss.

So kann auch die Chronik dieses Jahres mit dem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, aber vor allen Dingen mit dem Dank an unseren Herrn abgeschlossen werden.